Messt die Tiefe, nicht die Weite

Messt die Tiefe, nicht die Weite

„Ihr braucht Reichweite, Reichweite, Follower, Liker!“

Die einfachste Art, Reichweite zu messen ist durch die Anzahl Follower, Retweets, Likes, Freunde, Abonnenten und so weiter: Wie viele Follower hast du?

Die einfachste Messart ist aber oft nicht die beste.

  • Misst man die Qualität eines Essens in Kilogramm?
  • Sollte Arbeit wirklich mit Zeit gemessen werden?
  • Bin ich beliebt, wenn viele mich in Ihren Adressbüchern haben?

Ich finde, die wahre Reichweite, die wirklich etwas nützt, müsste man in Tiefe messen: Wie stark bewege ich den Einzelnen? Das ist schwierig zu messen, doch zum Trost: Nicht das Messen zählt, sondern das Handeln.

Das Gegenteil sind E-Mail Spammer: Reichweite gemessen als hohe Zahl aber praktisch keine Tiefe. Willst du ein E-Mail Spammer sein?

Wie umsetzen?

  • Seid gute „Freunde“ für wenige Leute, statt tausende oberflächliche „Freunde“ haben zu wollen
  • Betreue wenige Kunden sehr gut, statt viele Leute nur ein wenig
  • Mach dein Angebot ideal für einige Leute, statt einfach brauchbar für sehr viele
  • Bewegt einzelne Leute wirklich mit euren Tweets, statt viele einfach zum Fav oder Retweet zu bewegen
  • Statt Views, Likes, Retweets, Follower, Kontakte zu zählen: Optimiert den Wert für die Besucher, Kunden, Kontakte, die ihr habt

Was kann noch getan werden?

[bctt tweet=“Misst man die Qualität eines Essens in Kilogramm?“]

Arto Steiner

Hinterlassen Sie einen Kommentar